Erfahren Sie mehr über unsere Weine und Veranstaltungen. Wir informieren Sie hier auch regelmäßig über den aktuellen Stand der Vegetation im Forster Eichberg zu Meppen.
Wir arbeiten derzeit gemeinsam mit der Kornbrennerei Rosche an einem ganz besonderen Korn. Dazu haben wir extra ein gutes Rotwein-Fass mit bester Rosche-Qualität befüllen lassen. Der Korn reift nun in dem Holzfass und wird stetig durch uns und die Kornbrennerei Rosche kontrolliert. Wir sind gespannt auf das Ergebnis.
In der Nacht zum 4. Mai 2011 befüllte die Kornbrennerei Rosche um 02:42 Uhr bei frostigen Temperaturen um 0° C ein Rotwein-Faß aus Frankreich mit Korn in bester Rosche-Qualität. Dieser Korn wird nun für einige Monate in dem 227,35 ltr. Fass eingelagert, um weiterhin zu reifen. Die Lagerung wird stets durch uns und vom Brennmeister kontrolliert und gemeinsam entschieden, wann der holzfassgereifte Korn auf die Flasche gefüllt wird.
Die Holzlagerung veredelt den Korn auf eine gewisse Art, d.h. Stoffe werden aus dem Holz durch den Alkohol gelöst und verbinden sich mit dem Korn.
Je nach alter des Holzfasses und der Lagerdauer des Korns, laugt das Holz mehr oder weniger aus. Da es sich hier um ein Rotwein-Faß handelt, in dem ein Wein von tiefdunkler Farbe lagerte, wird der Korn mehr und mehr die Farbe aus dem Holzfaß übernehmen, welche sich im Laufe der vielen Monate in der Wand des Eichenfasses "eingefärbt" hat.
Je häufiger wir das Eichenfass nun befüllen, desto weniger Farbe und Holzaromatik laugt aus der Wand des Fasses aus. Daher ist eine stetige Kontrolle sehr wichtig um eine weiche, harmonische Verbindung zwischen dem Korn und dem Holz zu bekommen.
Befüllt wurde das Fass mit der besten Rosche-Qualität mit einem ca. 48 % vol. Alkohol. Mit der Zeit verflüchtigt sich der Alkohol, so dass wir am Ende der Veredelung bei 44,6 % vol. Alkohol ankommen.
Die Verdunstung trägt ebenfalls zu einem gewissen Verlust an dem Inhalt des Fasses bei. Hier reden wir von ca. 4-5 % der Füllmenge, die verdunstet. Diese "verlorene" Menge nennen wir den "Anteil der Engel".
Wir sind sehr gespannt auf den Reifeprozess dieser edlen Spezialität...
Die Spitzen-Appellation "La Clape" liegt im französischem Anbaugebiet Côteaux du Languedoc, zwischen den Städten Nîmes und Narbonne und umfasst ca. 6.700 Hektar Rebfläche. Durch den starken Einfluss des Mittelmeers und die besonders kalkhaltigen Böden entstehen hier eindrucksvolle Weine.
300 Sonnentage im Jahr – davon können wir hier im Norden leider nur träumen. Doch kein Traum sondern die beneidenswerte Realität ist diese Zahl für die französische Region Languedoc, dem größten Weinbaugebiet Frankreichs. Wen wundert es da, dass die Franzosen bei so viel Sonne gleich dreimal so viel Wein anpflanzten, wie wir Deutschen. Dennoch gibt es auch hier eine Schattenseite, denn das Gebiet leidet oft unter monatelangen Trockenperioden. Aber das spezielle Klima, zusätzlich von den frischen Meeresbrisen beeinflusst, macht den besonderen Charakter des Landuedoc-Weines aus.
Château Capitoul ist ein altes Weingut, auf dem schon seit dem Jahre 1.324 Weinbau betrieben wird. Beim heutigen Besitzer Charles Mock werden ausschließlich heimische Rebsorten verarbeitet wobei das Augenmerk auf der Qualität liegt. Die ca. 50 Hektar Weinberge bestehen größtenteils aus Muschelkalkboden, der niedrige Erträge zur Folge hat. Vater Charles und die Söhne Nicolas und Vincent bewirtschaften das Weingut in ständigem Streben nach bester Qualität, was sich bezahlt macht: Sie zählen zu den besten Winzern der Region.
Die Cuvée "Maelma" ist das Flagschiff des Hauses und eine Hommage an Charles Mocks Großvater, dessen erstes Weingut diesen Namen trug. Diese Terroir-Cuvée aus den Rebsorten Syrah und Mourvedre wurde über 20 Monate und nur als Erstbelegung in diesem 228 ltr. Barrique-Fass ausgebaut. Der Wein reift grundsätzlich für weitere ca. 16 Monate in der Flasche, bevor er in den Verkauf kommt.
Jährlich werden lediglich rund 9.000 Flaschen á 0,75 ltr. und 650 Flaschen Magnum á 1,50 ltr. von diesem Wein produziert!
Der Wein aus diesem Fass besticht durch sein konzentriertes Bukett von Kirschen, Himbeere, Brombeere, Cassis, Rauch, Lakritz, Leder, Pfeffer, Thymian, Muskat und Veilchen.
Am Gaumen ist er konzentriert und enorm dicht, mit viel würziger Frucht, feinmaschigen Gerbstoffen, mineralisch, saftig, trotz aller Kraft auch sehr elegant und fast endlos lange nachhallend. Der 2003er erhielt 92 Punkte vom Wine Spectator, der 2002er erhielt 90 von Robert Parker!
Auf dem kleinen Weinberg beim Weinhaus Hülsmann im Ortsteil Osterfeld hat pünktlich zum 1. 4. der erste Rebschnitt des Jahres stattgefunden. Für die achmännische Durchführung sorgte der Winzer Christoph Graf, der eigens aus der Pfalz angereist war. Jetzt hofft er zusammen mit den Kreisstädtern, dass die Reben des Forster Eichbergs zu Meppen im kommenden Herbst reichlich Trauben tragen. Die Rebstöcke hatte Graf gemeinsam mit den Mitarbeitern des Weinhaus Hülsmann gepflanzt. Diese kümmern sich auch während des Jahres um die Pflege des Weinberges.
Jährlich werden die Reben für eine Patenschaft öffentlich ersteigert. Der auf diese Weise erzielte Erlös kommt einer sozialen Einrichtung im Emsland zugute. Nach dem Rebschnitt gaben Graf (Foto, v. l.) sowie die Weinhaus Hülsmann- Mitarbeiter, Andreas Ober und Miriam Tenkhoff, den anwesenden Besuchern noch einige Tipps für eine fachmännische Beschneidung von Reben, die auf emsländischen Böden wachsen. Anschließend lud der pfälzische Winzer zu einer Wein- und Sektverkostung ein.