Hier finden Sie Presseartikel vom Weinhaus Hülsmann.
Meppen (lke) – "Jetzt ist die Zeit, Weinreben zu stutzen, um sie fachmännisch zu erziehen", beschrieb jetzt Christoph Graf (l.), Geschäftsführer des Weingutes Reichsrat von Buhl in der Pfalz seine Aufgabe, als er die Reben am Forster Eichberg zu Meppen beschnitt. Diese hatte er gemeinsam mit dem Weinhaus Hülsmann vor 3 Jahren gepflanzt. Jährlich werden sie, wie in diesem Jahr am 7. Mai (Samstag, 19:00 Uhr) , für eine 1-jährige Patenschaft versteigert. Der Erlös wird dabei an den Krebsfond des Ludmillenstiftes Meppen e.V. gestiftet.
Damit zukünftig die jungen Reben allerdings zahlreiche Trauben tragen, müssen diese im Frühling stark beschnitten werden. Dafür gab der Winzer dem Geschäftsführer des Weinhauses Martin Hülsmann Tipps und zeigte Kniffe bei der Beschneidung der einzelnen Reben und der Ar- beiten in der Vegetation ohne auf herkömmli- che Pflanzenschutzmittel zurückgreifen zu müssen. "Unser Weingut bietet ausschließlich ökologisch erzeugte Weine. Diese wollen wir natürlich auch in Meppen ernten."
Problematisch für die Reben, so Graf, sei der emsländische Boden. Besser wäre steiniger, karger Grund. Die hiesige Witterung hingegen würde durchaus gute Trauben hervorbringen. Um auch im Emsland kräftige Trauben zu ernten, hatten die beiden sich auf die ungarische Rebsorte "Talisman" geeinigt. "Die Unempfindlichkeit gegen Frost war dabei ausschlaggebend", stellte Hülsmann klar. Allerdings sei man gerade im Norden nicht gefeit vor Frostschäden. Vor allem kurz nach dem Beschnitt würden die Reben bei starken Nachtfrösten empfindlich reagieren. Dennoch waren sich beide einig, zukünftig, wenn auch in geringen Mengen, auch im Emsland exzellenten Wein zu produzieren. "Am Ende zählt der gute Zweck", ergänzte Hülsmann Augen zwinkernd.
NOZ
Engelken-Foto